Bündnis für Ehe und Familie

Texte

Prof. Dr. Manfred Spieker: Was ist die Ehe noch wert?
Die Ehe ist das Fundament der Familie und die Familie das Fundament der Gesellschaft. Das wussten nicht nur die Väter und Mütter des Grundgesetzes, die Ehe und Familie in Artikel 6 als Grundrecht unter den besonderen Schutz des Staates stellten, das wussten die Menschen zu allen Zeiten und in allen Kulturen. All dies scheint im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten zu sein. Politik, aber auch Wirtschaft und Gesellschaft sind eheblind geworden. » Was ist die Ehe noch wert?

Dr. Holger Bertrand Flöttmann: Der Wunsch nach einem Kind
Der Wunsch nach einem Kind ist in den Seelen aller tief verwurzelt. Doch persönliche, kulturelle, ideologisch geprägte Einstellungen beeinflussen die Kinderzahl ebenso - individuell und sozial. Die kinderarme Gesellschaft ist die infantile Gesellschaft. » Der Wunsch nach einem Kind

Barbara Schneider: Auf die Familie kommt es an
Die Unterschiede, welche Entwicklung Menschen nehmen – so sagen einige –, hängt im Wesentlichen von den Merkmalen ihrer Familie ab. Sie hängt davon ab, wie eine Familie zusammengesetzt ist sowie von ihren sozialen und wirtschaftlichen Ressourcen. Einer der wichtigsten Faktoren, der erhebliche und nachhaltige Auswirkungen auf die Kinder hat, ist die Struktur einer Familie, d.h. die Zahl der in einer Familie lebenden Elternteile und ihre Beziehung zu den Kindern. » Auf die Familie kommt es an

Matthias Franz: Wenn der Vater fehlt
Viele Kinder wachsen heute weitgehend ohne männliche Bezugsperson auf. Väter sind in den frühen Lebensjahren eines Kindes oft nur wenig präsent, der Männermangel in Kindergärten und Grundschulen ist offensichtlich. Der Anteil der in Einelternfamilien aufwachsenden Kinder hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten auf knapp 20 Prozent verdreifacht. Die neue Vaterlosigkeit hat Folgen – für die Entwicklung der Kinder, aber auch für die betroffenen Mütter. » Wenn der Vater fehlt

Bernd Wannenwetsch: Von Wert und Würde der Familie
Es ist schon erstaunlich: Alle sind für die Familie, und doch geht es ihr immer schlechter. Passé sind längst jene kulturkämpferischen Töne aus den späten sechziger Jahren, in denen die Familie grundsätzlich in Frage gestellt wurde und Gegenmodelle sozialen Zusammenlebens propagiert wurden. „Pro familia“ sind heute irgendwie alle. Liest man die Parteiprogramme von schwarz bis grün findet sich an diesem Punkt große Übereinstimmung: Familie ist wertvoll, heißt es überall, sie braucht Unterstützung und eigentlich bräuchte sie auch mehr davon, als sie bislang erhielt. » Von Wert und Würde der Familie"

Inge Seiffge-Krenke: Gut, dass sie anders sind
Väter haben eine ganz besondere Art, mit Kindern umzugehen. Deren Entwicklung wird dadurch auf einzigartige Weise gefördert. Über den positiven Beitrag von Vätern in Familien kann die Wissenschaft bislang nur wenig sagen. Man ging davon aus, daß Väter funktionieren müßten wie Mütter – und wenn sie dies nicht taten, wurden sie als defizitär betrachtet. Neuerdings setzt sich allerdings die Erkenntnis durch, daß Väter einen besonderen, qualitativ und quantitativ unterschiedlichen Beitrag zur Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder leisten. » Gut, dass sie anders sind

Jürgen Borchert: Wozu noch Familie?
Das herrschende Sozial- und Familienrecht ist ein Produkt der Individualisierung. Unter seinen Widersprüchen aber haben vor allem die  Schwächeren zu leiden: Kinder und Frauen. » Wozu noch Familie?



Aktualisiert am: 11.4.2007 © Bündnis Ehe und Familie Impressum